INTERNATIONAL

TRAUMA LIFE SUPPORT

AUSTRIA

International Trauma Life Support Austria

Präklinische Traumatologie

Das Polytrauma stellt weltweit die häufigste Todesursache in der Altersgruppe von 5 bis 44 Jahren dar. Um die Sterblichkeitsrate nach Verletzungen zu senken, hat John E. Campbell, Präsident des internationalen Verbandes International Trauma Life Support, in den 80er-Jahren das Konzept Basic Trauma Life Support entwickelt.

 

Nach über 25 Jahren engagierter Arbeit ehrenamtlicher Instruktoren aus allen Bereichen der Notfallmedizin ist ITLS heute weltweit als der Kurs für die präklinische Behandlung Verletzter anerkannt.

ITLS Kurse

Medizinisches Fachpersonal

Unsere Trainer und Ausbilder sind auf dem neusten Stand der medizinischen Wissenschaften ausgebildet und beherrschen aktuelle methodisch/didaktische Konzepte.

 

Wir sind in vielen international gültigen Standards geschult und unterrichten nach anerkannten Empfehlungen großer Organisationen wie:

 

  • AHA (American Heart Assosiation)
  • ERC (European Resuscitation Council)
  • ITLS (International Trauma Life Support)
  • PHTLS (Prehospital Trauma Life Support)
  • AGS/GEMS (American Geriatrics Society)
  • AMLS (Advanced Medical Life Support)
  • AAP (American Academy of Pediatrics)

Hier finden Sie Bildungsangebote für Pflegepersonal, Diplomiertes Pflegepersonal, Ärzte, Rettungs- und Notfallsanitäter.

NEWS

Versorgungszeit am Notfallort reduzieren!

Obwohl bei den Verkehrsunfällen mit Todesfolge in Österreich in den letzten Jahren kontinuierlich Rückgänge zu verzeichnen sind, sterben trotzdem jährlich noch 552 Menschen an den Folgen eines Verkehrsunfalls. Über 45.800 Personen wurden 2010 bei Verkehrsunfällen verletzt, viele Menschen erlitten dabei zum Teil schwerste Verletzungen.

 

2010 verletzten sich in Österreich 610.500 Menschen bei Heim-, Freizeit- oder Sportunfällen und mussten deshalb in einem Krankenhaus behandelt werden, viele davon erlitten lebensbedrohliche Verletzungen. Das Polytrauma ist noch immer die häufigste Todesursache zwischen dem ersten und 44. Lebensjahr.

Auch in Österreich ist die präklinische Versorgungszeit (Zeitpunkt der Alarmierung bis zur Übergabe im Krankenhaus) mit durchschnittlich rund 60 Minuten viel zu lang. Medizinische Wissenschaft ist ständig im Fluss, das langjährig praktizierte Konzept „Stay and Play“ ist bisweilen für die lange Zeit am Notfallort verantwortlich und nicht mehr zeitgemäß. Auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse in den letzten Jahren, dürfen bei einem Notfallpatienten nur noch zwingend erforderliche und lebensrettende Maßnahmen am Notfallort durchgeführt werden, die Zeit an der Einsatzstelle muss in gebotenem Maße kurz gehalten werden.

 

Das neue Konzept heißt „load go und treat“, es werden nur noch potenziell lebensrettende Maßnahmen am Notfallort durchgeführt und umgehend ein Transport in ein geeignetes Krankenhaus eingeleitet. Alle anderen Maßnahmen werden auf dem Weg ins Krankenhaus durchgeführt. Zeitersparnis und Effizienz am Notfallort sind die Schlüsselworte in der präklinischen Versorgung.

Kontakt

Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs

Bundesschulung

Hollergasse 2-6, 3. Stock

A-1150 Wien

 

Sekretariat Schulung

Tel.: 01 / 89 145 DW 313

 

schulung@samariterbund.net

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